Sonnenaufgang am Mattmark – Wanderfotoshooting mit Hund im Wallis

Geballte Frauenpower über dem Mattmarkstausee

Manchmal ist der Weg gar nicht weit

Wir sind zum Morgengrauen gestartet. Um fünf Uhr klingelte der Wecker, draußen war es noch stockfinster. Für dieses Sonnenaufgangsshooting im Wallis ging es zunächst mit dem Auto hinauf zum Mattmark-Stausee auf knapp 2.200 Meter. Mitten im August sind die Sonnenaufgänge früh, dafür zeigen sich die Berge oft von ihrer eindrucksvollsten Seite.

Das Ziel war bewusst gewählt. Eine kurze Fotowanderung mit Hund, nur rund zweihundert Höhenmeter, genug Raum für Ruhe und Beobachtung statt für Strecke.

Fotowanderung mit 4000er Aussicht

Vom Parkplatz führte der Weg zunächst durch einen unbeleuchteten Tunnel. Dunkel, feucht, vorbei an kleinen Wasserfällen. Trittsicherheit war gefragt, aber genau diese Momente gehören für mich zu einem Wanderfotoshooting dazu. Nicht alles ist glatt und geplant, vieles entsteht unterwegs.

Oben angekommen öffnete sich der Blick. Ein stiller Ausguck mit Sicht auf die umliegenden Viertausender, erste Steinböcke am Horizont und eine Sonne, die langsam über die Pässe kroch. Ein Platz, an dem man automatisch leiser wird.

Zeit bis zur letzten Gondel am Hochgrat

Kea, eine Kooikerhondje Dame, reiste standesgemäß im Rucksack an. Die Pfoten waren von einer langen Tour zuvor noch angeschlagen, aber manchmal entstehen genau dann die ruhigsten Bilder. Kein Rennen, kein ständiges Aufspringen, sondern Ankommen.

Begleitet wurden wir von ihrer Mutter und Cousine. Viel Lachen, heiße Getränke aus der Thermoskanne und Gespräche, die sich ganz selbstverständlich ergeben. 

Wenn Ruhe Raum bekommt

Gerade bei einem Wanderfotoshooting mit Hund zeigt sich, wie wertvoll Pausen sind. Kea konnte ruhig stehen und liegen, Nähe zulassen, ohne dauernd auf alles reagieren zu müssen. Kein Reizüberfluss, kein Erwartungsdruck.

Genau das ist es, was mir an diesen Shootings wichtig ist. Nicht das perfekte Bild für einen Moment, sondern eine Geschichte, die sich aus Bewegung, Umgebung und Zusammensein ergibt.

Der Weg zurück

Mit dem ersten Tageslicht wurde der Abstieg deutlich entspannter. Die Landschaft zeigte nun Details, die im Dunkeln verborgen geblieben waren. Unten im Tal wartete ein spätes Frühstück und ein Tag, der sich leicht und rund anfühlte.

Diese Art von Fotowanderung endet nicht mit dem letzten Bild. Sie bleibt als Erlebnis, lange bevor man die Fotos zum ersten Mal anschaut.

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